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Die Frage der angemessenen Therapie und Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bei Befund Lipöden wurde im vergangenem Jahr im Rahmen eines Petitionsantrages im Bundestag diskutiert.

Etwa vier Millionen Frauen leiden in Deutschland, also jede zehnte Frau, bewusst oder unbewusst an Lipödem. Diese Krankheit, auch als Allen-Hines-Syndrom bekannt, geht über ein rein ästhetisches Problem hinaus. Neben der ungleichmäßigen Fettverteilung an Gesäß, Ober- und Unterschenkeln sowie Ober- und Unterarmen, die zu einer Dysproportion führt, sind Symptome bei Lipödem Schmerzen und Druckempfindlichkeit. Das Krankheitsbild geht oftmals mit einer Schädigung des Lymphsystems einher. Millionen von Frauen leiden tagtäglich unter schweren Beinen und unter Schmerzen.

Doch die Lösung scheint einfach zu sein: Eine Liposuktion kann das Lipödem effektiv behandeln, insbesondere wenn sie in den ersten beiden Stadien der Krankheit durchgeführt wird. Das Problem liegt jedoch darin, dass die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten einer Liposuktion in den ersten beiden Stadien der Erkrankung nicht übernimmt.

Seit 2019 werden zumindest die Kosten im dritten Stadium vorerst bis Ende 2024 erstattet. Eine Erprobungsstudie zur Liposuktion bei Lipödem, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Auftrag gegeben wurde, soll erst bis 2025abgeschlossen sein.

Bis dahin sollen nämlich die Ergebnisse einer 2017 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in die Wege geleiteten Erprobungsstudie zur Liposuktion bei Lipödem erwartet werden. Erst wenn diese Studienergebnisse vorliegen, will der G-BA abschließend zur Methode für alle Stadien der Erkrankung entscheiden.

Die aktuellen Kriterien für die Kostenübernahme, insbesondere der Body-Mass-Index (BMI), werden von medizinischer Seite sind kritisch zu betrachten Der BMI ist oft nicht aussagekräftig genug und steht im Widerspruch zu den Bedürfnissen der Lipödem-Patientinnen. Auch die Kompressionstherapie als konservative Behandlungsoption wird angezweifelt und als unzureichend betrachtet. Die Liposuktion ist die einzige Möglichkeit, die Krankheit effektiv zu behandeln und den betroffenen Frauen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Ärzte nicht ausreichend über das Lipödem informiert sind.

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